+   
   Gemeinde   
   Service   
 
  drucken
 
  Startseite     
  Impressum     
  Veranstaltungshinweise     
  Andacht     
  Anstöße     
  Berichte     
  Blick über den Tellerrand     
  Freizeiten     
  Thema     
  über uns     
  Gruppen     
  Reformiert?     
  Unsere Kirche     
  wo Sie uns finden     
  allgemeine Informationen     
  Gottesdienst-Kalender     
  Kirchbus-Fahrplan     
  Archiv     
  Kontakt     
  Podcast     
  Links     
  Losung der Herrnhuter Brüdergemeine     
 

Andacht April/Mai 2010

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir alle leben nach den Gesetzen dieser Welt, in der wir uns befinden. Wenn wir klug sind, dann achten wir auf unsere Gesundheit, wir versuchen mit unseren Mitteln auszukommen, wir gestalten unsere Tage und Jahre möglichst angenehm. Manches kann schwierig sein, aber wir versuchen, unsere Risiken klein zu halten und wollen unseres Lebens sicher sein. Wir sammeln eine Unmenge Informationen, die uns vielleicht nützlich sein könnten. Dazu kümmern wir uns um unsere Lieben und tun ihnen Gutes. Und wenn wir bei alledem auch noch gut für unsere Seele sorgen, dann ist, so denken wir, alles in Ordnung. Dann haben wir uns, so gut es geht, in dieser Welt eingerichtet und doch wohl alles richtig gemacht. Oder etwa nicht? Was könnte uns denn überhaupt noch plagen?

Nun, neben allen den Dingen, die die Heilige Schrift als Sünde bezeichnet, haben wir mit der Vergänglichkeit unserer körperlichen Existenz zu tun. Sie äußert sich in Krankheiten und den mit unserem Lebensalter zunehmenden Beschwerlichkeiten sowie in Ausfällen oder Einschränkungen unserer körperlichen Funktionen. Wissen, Medizin und Technik können uns in unserem Leben Erleichterungen verschaffen, aber die Richtung können sie nicht verändern. Es bleibt dabei: Wir alle sind auf dem Weg zum Grabe.

In dieser Lage erreicht uns – übrigens nicht nur für die Feiertage - die Botschaft von der Tat Jesu Christi: Er ist für die Vergebung unserer Schuld gestorben und danach vom Tode auferstanden. Er hat die Tore des Todes und der Hölle durchschritten, er allein besitzt die Schlüssel für diese Tore.

Liebe Leserin, lieber Leser, Sie werden nun danach fragen, was wir davon haben. Wie könnte unsere Zukunft verlaufen? Was erwartet uns? Wir haben keine Vorstellung von den künftigen Geschehnissen, weil wir dafür keine Ausdrücke und keine Sprache haben. Erst im Jenseits werden wir vom Glauben und Vertrauen zum Schauen kommen.

Der Apostel Paulus beschreibt diese Wendung in unserem Dasein, unsere Auferstehung, in seinem ersten Brief an die Korinther mit einem Vergleich aus der Natur (vgl. 1.Kor. 15, 42-44):

„… Es wird gesät verweslich und
wird auferstehen unverweslich.
Es wird gesät in Niedrigkeit und
wird auferstehen in Herrlichkeit.
Es wird gesät in Schwachheit und
wird auferstehen in Kraft.
Es wird gesät ein natürlicher Leib und
wird auferstehen ein geistlicher Leib…“

Wir werden also gesät. Es geht mit uns durch Tod und Vergehen. Wenn wir dem Herrn Jesus Christus folgen, dann wird uns das Leben bleiben und unsere Seele erfüllen – nicht auf Zeit, sondern für die Ewigkeit.

Liebe Leserin, lieber Leser, lassen Sie sich einladen in die Freude, feiern Sie Ostern, nehmen Sie in sich auf, was Christian Fürchtegott Gellert so formuliert hat:

Jesus lebt, mit ihm auch ich! Tod, wo sind nun deine Schrecken? Er, er lebt und wird auch mich von den Toten auferwecken. Er verklärt mich in sein Licht; dies ist meine Zuversicht.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen gesegnete Feiertage
und grüße Sie herzlich

Ihr Hans-Dieter Klocke


Archiv der Andachten

Die Andachten der vergangenen Monate können Sie [hier] noch einmal nachlesen.



Programmierung und Webdesign: Tobias Spilling