Liebe Gemeindeglieder,
sicher wird es Sie interessieren, mit welchen
Themen der Kirchenvorstand sich augenblicklich
beschäftigt. Ein großes Thema ist dabei
die Renovierung der Kirche. Nach langer
Vorplanung soll es jetzt, nach der Genehmigung
durch die Landeskirche, an die
Ausführung folgender Maßnahmen gehen:
- Wärmedämmung der Decke über dem Kirchenschiff
- Wärmedämmung des Eltern-Kind-Raumes, der Kinderkirche und des Turmzimmers
- Wärmedämmung des Chorraumes
- Installation einer neuen Heizungsanlage gemeinsam für Kirche und Pfarrhaus in Verbindung mit einer Solaranlage (zur Heizungsunterstützung und Warmwasserversorgung) auf dem Kirchdach. Über diese Solaranlage werden wir Sie im nächsten Gemeindebrief oder auf anderem Wege noch weiter informieren.
- Instandsetzungsarbeiten an Türen, Fenstern usw.
Sie werden vielleicht sagen: “Solaranlage …
und damit Kirche und Pfarrhaus heizen … das
geht doch nicht.” Es ist aber so, dass mit der
jetzt geplanten Anlage eine hohe Einsparung
von Brennstoffen erreicht werden kann. Auf
dem Dach der Kirche werden Solarzellen
angebracht. Über der Sakristei wird ein großer
Wassertank installiert, der als Wärmespeicher
für Heizung und Warmwasser dienen soll. Für
Kirche und Pfarrhaus wird es künftig nur noch
eine gemeinsame Heizungsanlage geben. In
der Kirche selbst wird die Beheizung des
Kirchenschiffes überwiegend durch die bereits
vorhandene Fußbodenheizung erfolgen. Dies
sorgt dafür, dass es eine kontinuierliche
Wärme in der Kirche geben wird, die auch
zum Werterhalt der Orgel vom Vorteil ist.
Das Für und Wider der Maßnahmen haben
wir uns gründlich überlegt und sind zu der
Überzeugung gelangt, dass hier auf Dauer
Finanzmittel eingespart werden können. So
können bei weiter zurückgehenden
Finanzzuweisungen noch ausreichend Gelder
für ein gutes Gemeindeleben zur Verfügung
gestellt werden.
Die Finanzsituation unserer Kirchengemeinde
ist in 2009 noch zusätzlich dadurch angespannt,
da wir ca. EUR 36.000,00 an die
Landeskirche zurückzahlen müssen, weil
Zuweisungen in den letzten Jahren zu hoch
angesetzt waren. Diese Rückforderungen
schmerzen. Doch Ordnung muss sein. In den
nächsten Jahren müssen wir wohl weiter mit
sinkenden Einnahmen rechnen, die insbesondere
auf Veränderungen in der Berechnung
der Lohn- und Einkommensteuer begründet
sind.
Zu unserer Spendenaktion „Sylbach… was
nun, was tun?“ geben wir in dem nachfolgenden
Schaubild einen Überblick über die bisher
eingegangenen Spenden. Allen Spendern
sagen wir herzlichen Dank. Bis zum
Jahresende hoffen wir das Spendenziel „Euro
15.000“ noch erreichen zu können. Dazu sind
wir weiter auf Ihre Mithilfe angewiesen.
Helfen Sie uns mit, die Kosten für die
Renovierung der Kirche, die Unterhaltung des
Vereinshauses und die Personalkosten aufzubringen.
Geben Sie bei Ihrer Spendenzahlung
einfach den Zweck an, für den Sie Ihre Spende
gedacht haben. Wir bedanken uns schon jetzt
ganz herzlich.
Falls Sie Fragen an den Kirchenvorstand
haben, sprechen Sie uns an. Wir freuen uns
auf das Gespräch mit Ihnen.
Horst Schalk
Vorsitzender des Kirchenvorstandes