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Monatsspruch März 2010
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Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.
(Johannes 15,13)
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Energetische Sanierung der Sylbacher Kirche
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Dass die Bewahrung der Schöpfung ein Ziel von Christen ist, wird einleuchtend sein. Folglich müsste die Kirche Vorreiter sein, wenn es um das Thema Klimaschutz geht. Während zahlreiche Privatleute ihre Häuser nachdämmen und öffentliche Gebäude immer mehr durch eine Solar- oder Photovoltaik-Anlage geziert sind, stöhnen die Kämmerer der lippischen Kirchengemeinden über Rechnungen für Öl- und Gaslieferungen. In Sachen Klimaschutz haben die Kirchen dringenden Nachholbedarf (auch wenn an einigen Gebäuden aufgrund des Denkmalschutzes der Handlungsspielraum äußerst begrenzt ist). Nur da die Glaubensgemeinschaften auf dem Kopenhagener Klimagipfel für mehr Klimaschutz protestierten, sollten diese eigentlich als Vorbild voran gehen. Zumal die ohnehin knappen Kassen durch die steigenden Energiekosten noch mehr belastet werden.
Die Sylbacher Kirchengemeinde ist in dem Sinne in Lippe eine Vorreiter-Kirchengemeinde: Ich will keinesfalls bestreiten, dass man auch hier viel zu lange, viel zu wenig getan hat. Doch die Sylbacher nehmen als erstes an einer geplanten Initiative der Lippischen Landeskirche zu einem Klimaschutzkonzept. Dazu wird die Sylbacher Kirche grundlegend saniert. Zum einen wird in weiten Teilen eine Wärmedämmung angebracht. Beispielsweise entwich die Wärme schnell über die Decke des Kirchenschiffs durch das Dach. Oberhalb der Decke wurde nun eine dicke Schicht Isoliermaterial angebracht. Auch die Wände der Kirche erhalten weitestgehend eine Dämmung. In den Seitenwänden wurden eine Art Heizungsrohre verlegt. Diese werden durch eine Solarthermieanlage gespeist. Die Solarkollektoren werden dazu auf der Südseite des Kirchdaches installiert. Die dadurch eingefangene Sonnenenergie erwärmt Wasser in einem circa 12000 Liter fassenden Behälter oberhalb der Sakristei. Damit wird die Kirche kontinuierlich beheizt, sodass diese eine Grundwärme behält und nur noch mäßig durch eine ebenfalls neue Heizungsanlage hinzu geheizt werden muss. Künftig teilen sich Pfarrhaus, welches bereits vor einiger Zeit schon eine Wärmedämmung erhielt, und die Kirche eine gemeinsame Heizungsanlage, dies spart zusätzlich Kosten und Emissionen ein. Dadurch dass die Kirche nun während der Woche nicht mehr so stark auskühlt, ist beispielsweise die Orgel nicht mehr so großen Temperaturschwankungen ausgesetzt, was dieser schaden würde. So können Wartungskosten künftig gesenkt werden. Auch die Stromkosten werden sinken. An vielen Stellen der Kirche wurden nun Energiesparlampen eingesetzt, die Energie fressenden Kronleuchter bleiben aber zunächst erhalten, bis sich eine ästhetisch akzeptable Alternative durchgesetzt hat.
Zusammenfassend werden die immensen Kosten der Kirchengemeinde für Energie, durch Mitnutzung der Sonne als Energiequelle, durch Wärmedämmmaßnahmen an Kirche und Pfarrhaus (bereits geschehen) und durch Ersetzen zwei alter Ölheizungen durch eine moderne Heizungsanlage deutlich gesenkt. Die Kosten für diese Maßnahmen sind hoch, denn 190.000 Euro müssen investiert werden. Jedoch wird es maximal 20 Jahre dauern, bis die Kosten durch die Einsparungen amortisiert sind. Nicht zu vergessen ist der Beitrag zum Klimaschutz der durch Vermeidung von CO2-Emmisionen geleistet wird.
Zudem erhält die Kirchengemeinde Zuschüsse und fleißige Helfer ermöglichten Einsparungen durch Eigenleistungen. Wenn auch Sie nicht nur über Klimaschutz reden, sondern handeln wollen, können sie mithelfen: Die Kirchengemeinde startet eine Aktion, in der Anteilsscheine an der Solarthermie-Anlage gekauft werden können. So können die Einnahmen der Kirchengemeinde künftig wieder vermehrt in die Gemeindearbeit fließen und nicht in Form von Öl in die Heizungsanlagen.
matthias schalk
[Bildserie: Einbau der Solarthermie-Anlage]
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„Alles, was Atem hat, lobe Gott“
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In mehr als 170 Ländern der Erde
wurde am ersten Freitag im März der
gleiche Gottesdienst gefeiert. Überall
luden Frauen aller Konfessionen dazu
ein, Botschaft und Anliegen der Frauen
Kameruns zu Gehör zu bringen.
Auch in Sylbach trafen sich etwa 40
Frauen im Vereinshaus, um Gottesdienst
zu feiern.
‚Alles, was Atem hat, lobe Gott’ – so das
Motto des diesjährigen Weltgebetstages.
Es sollte deutlich machen, dass in
Kamerun das Gotteslob an erster Stelle
steht, vor allem in schwierigen Zeiten des
Lebens. Dieses wurde in den fröhlichen
Liedern, aber auch in den biblischen
Texten und der Predigt deutlich.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurden
alle Anwesenden zu einem landestypischen
Essen in Buffetform eingeladen.
Angelika Schröder
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Kirchenvorstand mit neuem Vorsitzenden
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Uwe Eikermann löst Horst Schalk im Amt des Vorsitzenden des Kirchenvorstandes ab
Am 18. April 1991 wählte man den 44-järigen Sparkassenbetriebswirt Horst Schalk zum Vorsitzenden des Kirchenvorstandes der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Sylbach. Er war zuvor bereits Vorsitzender des CVJM Sylbach e.V. bis er 1989 Kassenwart des CVJM Lippe wurde, bereits seit 1973 war er Mitglied des Kirchenvorstandes. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und mittlerweile vier Enkel.
Bereits mehrfach erwog er das Amt niederzulegen. Bei der Kirchenvorstandswahl 2008 kündigte er an, nur noch für eine Amtsperiode von vier Jahren im Kirchenvorstand zu bleiben, dabei aber maximal zwei Jahre als Vorsitzender, um den Nachfolger in den verbleibenden zwei Jahren in die zahlreichen Aufgaben einzuführen. Der Zeitpunkt, einen neuen Vorsitzenden zu wählen, war nun gekommen.
Am Donnerstag dem 18. März wählte der Kirchenvorstand Uwe Eikermann als Nachfolger. Der 47-jährige ist verheiratet und arbeitet im Lemgoer Finanzamt, seit 1995 gehört er dem Sylbacher Kirchenvorstand an. An dieser Stelle wünschen wir dem neuen Vorsitzenden alles Gute und Gottes Segen für sein Amt. Seine Aufgaben werden vielfältig sein: Er hat die Sitzungen vorzubereiten, muss die Kirchengemeinde juristisch Vertreten, ist für vieles Ansprechpartner und hat auf die Einhaltung gesetzlicher Regelungen unter anderem der Verfassung der Lippischen Landeskirche zu achten. So kann die Sylbacher Gemeinde froh sein, dass Uwe Eikermann wie zuvor Horst Schalk das Amt ehrenamtlich übernimmt. Hätte sich kein Ehrenamtlicher gefunden, hätte laut Verfassung unser Pfarrer Jörn Schendel das Amt übernehmen müssen, was eine große Zusatzbelastung bedeutet hätte.
Wer die Arbeit des neuen Vorsitzenden miterleben möchte, ist eingeladen, an der nächsten Kirchenvorstandssitzung teilzunehmen, die, wie immer, öffentlich stattfindet.
matthias schalk
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Abschied des Vorsitzenden
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Liebe Gemeinde,
seit 19 Jahren habe ich das Amt des
Vorsitzenden des Kirchenvorstandes unserer
Kirchengemeinde ausgeübt. Jetzt ist es an der
Zeit, dieses Amt in andere Hände zu übergeben.
Schon vor der letzten Kirchenvorstandswahl
im Jahre 2008 habe ich angekündigt, nach
Ablauf der jetzigen Wahlperiode ganz aus
dem Kirchenvorstand auszuscheiden. Die
Amtszeit des Vorsitzenden beträgt nach dem
Kirchenrecht 2 Jahre. Somit war jetzt die Wahl
des Vorsitzenden vorzunehmen, damit ich in
den noch verbleibenden zwei Jahren meinem
Nachfolger unterstützend zur Seite stehen
kann.
In der Sitzung am 18. März 2010 hat der
Kirchenvorstand Uwe Eikermann einstimmig
zum Vorsitzenden gewählt. Ich wünsche ihm
viel Kraft, Einfühlungsvermögen und Gottes
Hilfe und Segen zu dem Amt. Möge er für das
„Kirchenschiff“ immer die nötige Handbreit
Wasser unter dem Kiel behalten.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen
Gemeindegliedern für die oft spürbare
Unterstützung bedanken. Ein herzlicher Dank
auch an die vielen, die mich durch Ihre Gebete
mit getragen haben.
Der Vers des Grundsteines unserer Kirche:
„Einen anderen Grund kann niemand legen,
als den, der gelegt ist in Jesus Christus“ war
mir immer eine Richtschnur. Wir haben als
Gemeinde Jesu Christi die Aufgabe, das Wort
Gottes weiterzugeben. Ich hoffe und wünsche,
dass unsere Kirchengemeinde für Sie, liebe
Gemeindeglieder, ein Ort der Begegnung ist
und bleiben wird und Sie sich zu Hause fühlen.
Auch wenn ich ein Amt nicht mehr ausübe,
werde ich der Gemeinde weiterhin verbunden
bleiben. So werden wir uns sicherlich noch oft begegnen.
Horst Schalk, ehem. Vorsitzender des Kirchenvorstands
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Uwe Eikermann neuer Vorsitzender des Kirchenvorstands
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In ihrer März-Sitzung wählten die Mitglieder
des Kirchenvorstands Uwe Eikermann einstimmig
zu ihrem Vorsitzenden. Damit wurde
eine bewährte Tradition fortgesetzt, einem
Gemeindemitglied, einem Laien, die Leitung
dieses Gremiums anzuvertrauen und ihm
diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übertragen.
Uwe Eikermann gehört dem KV
bereits seit 1995 an.
Viele Jahre hat er im Jugendbereich unserer
Gemeinde maßgebend und engagiert mitgearbeitet
und auch den Vorsitz im
Jugendausschuss innegehabt.
Als Finanzbeamter dient Uwe Eikermann mit
seinen Kenntnissen und beruflichen
Erfahrungen dem finanziellen Wohl unserer
Gemeinde; so leitete er in den vergangenen
zwei Jahren den Finanzausschuss.
Lieber Uwe, wir sind dankbar, dass du bereit
bist, dich den vielfältigen Aufgaben zu stellen,
die Geschicke der Gemeinde zu leiten.
Möge Gottes Segen dich geleiten, möge dir
Freude und Erfolg, aber auch in schwierigen
Zeiten Besonnenheit und Gelassenheit zuteil
werden.
Gisela Ruthe-Steinsiek
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Archiv der Berichte
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Berichte aus anderen Monaten finden Sie [hier].
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