Orgelmusik aus der Sylbacher Kirche

Da in der Corona-Zeit viele noch nicht wieder an den Präsenzgottesdiensten in der Kirche teilnehmen können oder wollen, veröffentlichen wir hier in Zukunft einige Mitschnitte von Orgelstücken. Auch wenn die Aufnahmen keine Tonstudioqualität haben, macht das Zuhören sicher trotzdem Freude. Alle Stücke hat unser Organist Johannes Krah live im Gottesdienst gespielt.

CVJM Posaunenchor – einzeln und doch zusammen

Leider darf der CVJM Posaunenchor in Corona-Zeiten weder proben noch im Gottesdienst spielen. Aber die Mitglieder haben einzeln in der Kirche oder Zuhause einige Stücke und Choräle eingespielt, die Gabor Jakab zu kleinen Videos zusammengestellt hat. Sie werden in den nächsten Gottesdiensten in der Kirche eingespielt, sind aber auch jetzt schon auf youtube.

Viel Freude beim Zuhören und -schauen!

4. Kindergottesdienst to go

Alles, was wir in der Natur sehen, hat Gott geschaffen. Gerade jetzt im Frühling gibt es so vieles zu beobachten, zu hören und zu entdecken, da die Blumen zu blühen beginnen, die Vögel nach dem Winter wieder laut zwitschern, die Insekten wieder fliegen und summen. Und all das hat Gott gemacht! In der Bibel steht, dass genau darüber schon vor sehr sehr langer Zeit jemand gestaunt und dann gesagt hat: „Wunderbar ist alles, was du geschaffen hast, das erkenne ich!“ (Ps 139,14b)

Vielleicht habt ihr  in den nächsten Tagen bei dem schönen Wetter Zeit und Lust, mit offenen Augen und Ohren durch die Natur zu gehen. Wir sind sicher, dass ihr vieles finden werdet, worüber ihr staunen könnt. Wenn ihr mögt, macht davon ein Foto und schickt es uns an moelling@sylbach.de. Dann könnt ihr es kurz darauf auf der Homepage ansehen und (wenn viele mitmachen 😊) sehen, was andere so zum Staunen gefunden haben. Wir freuen uns auf eure Bilder!

“Und bis wir uns wiedersehen…

… halte Gott dich fest in seiner Hand!”

Diese Worte aus dem irischen Segenslied haben die Kinder mit großen Buchstaben ausgemalt. Jetzt hängt dieser Gruß zwischen den Linden vor der Sylbacher Kirche.

Musikalischer Segen

Einen musikalischen Segensgruß hat der CVJM-Posaunenchor eingespielt.
Hier ist er zum Anhören:

…auch als Video

Der Leiter unseres Posaunenchores, Gabor Jakab, hat ein Video mit Unterrichtenden der Johannes-Brahms-Musikschule Detmold zu diesem Lied gemacht. Viel Freude beim Anhören!

Wir benötigen Ihre Zustimmung um den Inhalt von YouTube laden zu können.

Mit dem Klick auf das Video werden durch den mit uns gemeinsam Verantwortlichen Youtube [Google Ireland Limited, Irland] das Video abgespielt, auf Ihrem PC Skripte geladen, personenbezogene Daten erfasst und Cookies gespeichert. Mit Hilfe der Cookies ist Google in der Lage, die Aktivitäten von Personen im Internet zu verfolgen und Werbung zielgruppengerecht auszuspielen. Weitere Informationen finden Sie hier.

PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iQWx0aXJpc2NoZXIgUmVpc2VzZWdlbiIgd2lkdGg9IjEwODAiIGhlaWdodD0iNjA4IiBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LnlvdXR1YmUuY29tL2VtYmVkLy1POUs4bzBvWmNBP2ZlYXR1cmU9b2VtYmVkIiBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCIgYWxsb3c9ImFjY2VsZXJvbWV0ZXI7IGF1dG9wbGF5OyBlbmNyeXB0ZWQtbWVkaWE7IGd5cm9zY29wZTsgcGljdHVyZS1pbi1waWN0dXJlIiBhbGxvd2Z1bGxzY3JlZW4+PC9pZnJhbWU+

Andacht: Der HERR birgt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit.

In Zeiten wie diesen, in denen es keine Kirchengottesdiensten mehr gibt, wahrscheinlich nicht einmal am Karfreitag und an Ostern, brauchen wir einen Ort, wo wir uns gemeinsam unseres Glaubens vergewissern können. An dem unser Gottvertrauen und unsere Zuversicht gestärkt werden. Aber braucht es dazu zwingend Kirchengebäude? In der Losung vom 20.03. heißt es in Ps 27,5 „Der HERR deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit, er birgt mich im Schutz seines Zeltes.“

Warum hat der Verfasser des Bibelwortes nicht geschrieben: „Der Herr deckt mich in seinem Tempel zur bösen Zeit?“ Warum erinnert er sich an die Frühzeit seines Volkes, als die Israeliten 40 Jahre lang durch die Wüste zogen, bis sie endlich in das verheißene Land kommen durften? In dieser Zeit haben die Wandernden die Bundeslade mit den zehn Geboten und anderen Kultgegenständen mit sich getragen. Und wenn sie sich lagerten, stellten sie für Gott ein Zelt auf, in dem die Lade ihren Platz fand. So war für alle sichtbar: „Gott ist da. Er zieht mit uns. Er ist da, wo wir sind“. – Daran hat sich der Beter des Psalms 27 erinnert, als es ihm schlecht ging und er Gottes Nähe brauchte.

Ja, es wäre schön, wenn unsere Kirche nach wie vor offen wäre und wir uns versammeln könnten, um gemeinsam Gottes Wort zu hören, unsere Anliegen im Gebet vor ihn zu bringen und ihn mit unseren Liedern zu bitten, zu loben und zu danken. Ja, das wäre schön. Aber notwendig ist das nicht.
Notwendig, also Not wendend ist das Vertrauen, dass Gott da ist, wo ich bin. Mein Glaube ist sein Zelt, in dem er wohnt, in dessen Schutz ich geborgen bin. Das kann ich überall und zu jeder Zeit aufstellen, wo ich bin. Dazu muss ich nur meine Hände falten. Gott lässt sich nicht einsperren in Dome und Kirchen. Er will bei mir sein. Er will mich auf meinem Lebensweg begleiten und führen und, wenn es sein muss, mich schützen und tragen. Und Sie auch. „Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.“ 2.Kor 12,10

Denn wenn ich schwach bin, ist er stark, bekennt Paulus im Lehrtext. So gibt er mir die Kraft, auch Lasten und Leid zu tragen. So gibt er mir die Geduld, in „böser Zeit“ auszuhalten und durchzuhalten. Da ich das weiß, besser: Da ich mir das zu Herzen nehme und darauf vertraue, bin ich guten Mutes auch in Zeiten wie diesen.

Die allabendliche Gebetszeit um 19.30 Uhr gibt uns auch eine gute Gelegenheit, Gemeinschaft im Glauben zu haben und zu leben.

Licht der Hoffnung – Gemeinsames Glockenläuten und Gebet

Täglich beten um 19.30 Uhr

Bis Gründonnerstag laden in Lippe evangelische und katholische Kirchen dazu ein, täglich um 19.30 Uhr für einen Moment innezuhalten, eine Kerze anzuzünden, diese sichtbar ins Fenster zu stellen und ein Gebet zu sprechen. Als Einladung zu einem solchen verbindenden Gebet läuten um 19.30 Uhr für fünf Minuten die Glocken verschiedener Kirchen in Lippe.

Einen Vorschlag für ein Gebet, das jeder und jede für sich sprechen kann, gibt es unten als druckbare pdf-Datei verlinkt. Bitte denken Sie an Menschen, die nicht online sind, und drucken ihnen das Gebet aus! Danke!

Andacht: Corona-Typen und das Telefon

Man kann in diesen Tagen ganz unterschiedliche Corona-Typen beobachten. Da gibt es: Die Aufgeregten („Die sagen uns gar nicht alles! Es ist noch viel schlimmer, als wir denken!“). Die Gelassenen („Ach, das ist doch alles nur Panikmache.“). Die Gebildeten („Es ist schlimm, aber vor allem heißt es DAS Virus!“). Die Wissenshungrigen, die alles lesen oder ansehen, was die Medien hergeben. Die Lustigen erzählen Witze („Gestern kamen zwei Leute mit Mundschutz in die Bank. Gott sei Dank war das nur ein Überfall, und wir haben uns schnell beruhigt.“). Und die Griesgrämigen verstehen nicht, wie man lachen kann, wenn Menschen sterben.

Gott hat uns Menschen alle unterschiedlich geschaffen. Es gibt über sieben Milliarden Menschen, und jede/r ist einzigartig.

Obwohl Gott uns alle verschieden gemacht hat, ist es sein Wunsch, dass wir zusammenhalten und uns gegenseitig helfen!

In 1Petr 3,8 heißt es: Haltet einmütig zusammen! Nehmt Anteil am Leben des anderen und liebt einander als Geschwister! Geht barmherzig miteinander um und seid nicht überheblich. (HfA)

In diesen Tagen können wir Vieles nicht mehr tun, wenn wir einander schützen wollen. So sollten wir uns möglichst nicht besuchen. Und wenn wir uns auf der Straße begegnen sollen wir mindestens zwei Meter Abstand halten. Aber wir können einander anrufen und so weiter am Leben des anderen Anteil nehmen.

Also, greifen Sie zum Telefon. Denken Sie besonders an Alte und Kranke, die in diesen Tagen das Haus oder die Wohnung nicht verlassen dürfen. Machen Sie Ihnen Mut, zuhause zu bleiben, aber lassen Sie sie nicht allein! Und als Christen können wir immer füreinander beten. Auch so halten wir zusammen!

Bleiben Sie behütet und Gott befohlen!

Ihr/Euer Pastor Dirk Mölling