„Und bis wir uns wiedersehen…

… halte Gott dich fest in seiner Hand!“

Diese Worte aus dem irischen Segenslied haben die Kinder mit großen Buchstaben ausgemalt. Jetzt hängt dieser Gruß zwischen den Linden vor der Sylbacher Kirche.

Musikalischer Segen

Einen musikalischen Segensgruß hat der CVJM-Posaunenchor eingespielt.
Hier ist er zum Anhören:

…auch als Video

Der Leiter unseres Posaunenchores, Gabor Jakab, hat ein Video mit Unterrichtenden der Johannes-Brahms-Musikschule Detmold zu diesem Lied gemacht. Viel Freude beim Anhören!

Ehrenamtliche nähen Mund- und Nasenmasken

Zwar sind alle angehalten, soziale Kontakte zu meiden, dennoch gibt es viele Bereiche, in denen Menschen weiterhin täglich ihrer Arbeit nachgehen. Sie stehen täglich in direktem Kontakt mit einer Vielzahl an Menschen: Pflegedienste, Hebammen, Arztpraxen oder Supermarktmitarbeiter. Sie alle sind weiterhin zuverlässig für uns im Einsatz und wollen sich und die Menschen, mit denen sie in Kontakt kommen, bestmöglich schützen.

Nähanleitung…

Not macht erfinderisch. Wer von Euch/Ihnen nähen kann, ist aufgefordert, Mund- und Nasenmasken selbst zu nähen und zu spenden. Eine Nähanleitung der Feuerwehr Essen findet ihr rechts verlinkt.

Fertige Masken…

Im Gemeindebüro können die fertigen Masken abgegeben werden, wir verteilen sie dann weiter. Gegen Quittung erstatten wir auch gerne die Auslagen.
P.S.: Der Waddenhausen Stoffladen „Best Size“ hat uns Stoff und Schrägband gespendet, beides kann aktuell im Gemeindebüro oder im Pfarrhaus abgeholt werden.

Erstes Update: Die ersten Mund- und Nasenmasken sind fertig und wurden dem Diakonieverband Bad Salzuflen, der Diakoniestation Leopoldshöhe-Helpup und dem Pflegedienst Hand in Hand übergeben. Vielen Dank an alle fleißigen Helferinnen!!!

Zweites Update: Es war Wochenende. Viele waren fleißig. Unglaubliche 302 Masken sind innerhalb von fünf Tagen (24.-29.03.) fertiggestellt worden! Das klingt super viel. Und das ist super viel. Aber der Bedarf allein in der Pflege ist noch viel größer. Darum hilft jede weitere Maske!

Drittes Update: Unglaublich: DIe 500er-Marke ist geknackt! Vielen, vielen Dank für alle Mühe, alle Stoffspenden und allen Einsatz!!! Weiterhin gilt: Jede einzelne Maske hilft und wird gebraucht!

Hinweis: nicht alle Fotos sind hier in der Vorschau zu sehen. Wenn ihr jedoch auf ein kleines Bild klickt, öffnet sich die Gallerie, und ihr könnt alle sehen.

Andacht: Der HERR birgt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit.

In Zeiten wie diesen, in denen es keine Kirchengottesdiensten mehr gibt, wahrscheinlich nicht einmal am Karfreitag und an Ostern, brauchen wir einen Ort, wo wir uns gemeinsam unseres Glaubens vergewissern können. An dem unser Gottvertrauen und unsere Zuversicht gestärkt werden. Aber braucht es dazu zwingend Kirchengebäude? In der Losung vom 20.03. heißt es in Ps 27,5 „Der HERR deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit, er birgt mich im Schutz seines Zeltes.“

Warum hat der Verfasser des Bibelwortes nicht geschrieben: „Der Herr deckt mich in seinem Tempel zur bösen Zeit?“ Warum erinnert er sich an die Frühzeit seines Volkes, als die Israeliten 40 Jahre lang durch die Wüste zogen, bis sie endlich in das verheißene Land kommen durften? In dieser Zeit haben die Wandernden die Bundeslade mit den zehn Geboten und anderen Kultgegenständen mit sich getragen. Und wenn sie sich lagerten, stellten sie für Gott ein Zelt auf, in dem die Lade ihren Platz fand. So war für alle sichtbar: „Gott ist da. Er zieht mit uns. Er ist da, wo wir sind“. – Daran hat sich der Beter des Psalms 27 erinnert, als es ihm schlecht ging und er Gottes Nähe brauchte.

Ja, es wäre schön, wenn unsere Kirche nach wie vor offen wäre und wir uns versammeln könnten, um gemeinsam Gottes Wort zu hören, unsere Anliegen im Gebet vor ihn zu bringen und ihn mit unseren Liedern zu bitten, zu loben und zu danken. Ja, das wäre schön. Aber notwendig ist das nicht.
Notwendig, also Not wendend ist das Vertrauen, dass Gott da ist, wo ich bin. Mein Glaube ist sein Zelt, in dem er wohnt, in dessen Schutz ich geborgen bin. Das kann ich überall und zu jeder Zeit aufstellen, wo ich bin. Dazu muss ich nur meine Hände falten. Gott lässt sich nicht einsperren in Dome und Kirchen. Er will bei mir sein. Er will mich auf meinem Lebensweg begleiten und führen und, wenn es sein muss, mich schützen und tragen. Und Sie auch. „Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.“ 2.Kor 12,10

Denn wenn ich schwach bin, ist er stark, bekennt Paulus im Lehrtext. So gibt er mir die Kraft, auch Lasten und Leid zu tragen. So gibt er mir die Geduld, in „böser Zeit“ auszuhalten und durchzuhalten. Da ich das weiß, besser: Da ich mir das zu Herzen nehme und darauf vertraue, bin ich guten Mutes auch in Zeiten wie diesen.

Die allabendliche Gebetszeit um 19.30 Uhr gibt uns auch eine gute Gelegenheit, Gemeinschaft im Glauben zu haben und zu leben.

Licht der Hoffnung – Gemeinsames Glockenläuten und Gebet

Täglich beten um 19.30 Uhr

Bis Gründonnerstag laden in Lippe evangelische und katholische Kirchen dazu ein, täglich um 19.30 Uhr für einen Moment innezuhalten, eine Kerze anzuzünden, diese sichtbar ins Fenster zu stellen und ein Gebet zu sprechen. Als Einladung zu einem solchen verbindenden Gebet läuten um 19.30 Uhr für fünf Minuten die Glocken verschiedener Kirchen in Lippe.

Einen Vorschlag für ein Gebet, das jeder und jede für sich sprechen kann, gibt es unten als druckbare pdf-Datei verlinkt. Bitte denken Sie an Menschen, die nicht online sind, und drucken ihnen das Gebet aus! Danke!

Andacht: Corona-Typen und das Telefon

Man kann in diesen Tagen ganz unterschiedliche Corona-Typen beobachten. Da gibt es: Die Aufgeregten („Die sagen uns gar nicht alles! Es ist noch viel schlimmer, als wir denken!“). Die Gelassenen („Ach, das ist doch alles nur Panikmache.“). Die Gebildeten („Es ist schlimm, aber vor allem heißt es DAS Virus!“). Die Wissenshungrigen, die alles lesen oder ansehen, was die Medien hergeben. Die Lustigen erzählen Witze („Gestern kamen zwei Leute mit Mundschutz in die Bank. Gott sei Dank war das nur ein Überfall, und wir haben uns schnell beruhigt.“). Und die Griesgrämigen verstehen nicht, wie man lachen kann, wenn Menschen sterben.

Gott hat uns Menschen alle unterschiedlich geschaffen. Es gibt über sieben Milliarden Menschen, und jede/r ist einzigartig.

Obwohl Gott uns alle verschieden gemacht hat, ist es sein Wunsch, dass wir zusammenhalten und uns gegenseitig helfen!

In 1Petr 3,8 heißt es: Haltet einmütig zusammen! Nehmt Anteil am Leben des anderen und liebt einander als Geschwister! Geht barmherzig miteinander um und seid nicht überheblich. (HfA)

In diesen Tagen können wir Vieles nicht mehr tun, wenn wir einander schützen wollen. So sollten wir uns möglichst nicht besuchen. Und wenn wir uns auf der Straße begegnen sollen wir mindestens zwei Meter Abstand halten. Aber wir können einander anrufen und so weiter am Leben des anderen Anteil nehmen.

Also, greifen Sie zum Telefon. Denken Sie besonders an Alte und Kranke, die in diesen Tagen das Haus oder die Wohnung nicht verlassen dürfen. Machen Sie Ihnen Mut, zuhause zu bleiben, aber lassen Sie sie nicht allein! Und als Christen können wir immer füreinander beten. Auch so halten wir zusammen!

Bleiben Sie behütet und Gott befohlen!

Ihr/Euer Pastor Dirk Mölling

Wir halten zusammen und helfen einander!

Wir möchten für alle, die zur Risiko-Gruppe gehören bzw. in den nächsten Tagen unter Quarantäne stehen werden, einen Hilfsdienst ins Leben rufen. Alte und kranke Gemeindeglieder dürfen zwar zurzeit leider nicht besucht werden. Aber wir können telefonisch miteinander Kontakt halten.

Wenn Sie entweder jemanden wissen, der/die auf Hilfe angewiesen ist, z.B. etwa bei Einkäufen im Supermarkt oder der Apotheke, oder aber selber bereit sind, anderen zu helfen, so wenden Sie sich, wendet Ihr Euch bitte per Telefon (05232-2565) oder Mail (pfarramt@sylbach.de) an das Gemeindebüro. Dort werden Hilfsgesuche und – angebote koordiniert.

Erneuerung Lautsprecheranlage in der Sylbacher Kirche

Nach vielen Jahren treuer Dienste wurde die Lautsprecheranlage in der Sylbacher Kirche in den Ruhestand versetzt. Die Technik hat sich in den letzten Jahren sehr verändert und so hat der Kirchenvorstand beschlossen, die Anlage zu erneuern. In der letzten Woche wurde nach langen Überlegungen und Beratungen eine neue Lautsprecheranlage von der Firma Multisenses aus Lage in der Kirche installiert. Damit soll das Hören der übertragenen Inhalte in der Kirche verbessert werden.

Neben neuen Mikrofonen am Abendmahlstisch und der Kanzel stehen nun auch ein Funkmikro und ein Headset zur Verfügung. Auch ist das Abspielen von Musik von CD oder über einen USB-Stick problemlos möglich. Weiterhin wurde daran gedacht, Anschlussmöglichkeiten für weitere Instrumente und Mikrofone zu schaffen.

Nun geht es daran, die Anlage so einzustellen, dass alles gut verständlich ist und dass alle Möglichkeiten gut genutzt werden können. Das geht allerdings am Besten unter echten Bedingungen, also im Gottesdienst. Aber wir hoffen, bald die Anlage zur Zufriedenheit aller eingestellt zu haben. (mehr …)

Konfi-Castle, 07.-09.02.2020

Der Sylbacher Konfijahrgang 2020 fährt zusammen mit 80 anderen lippischen Konfis zum Konfi-Castle auf die Wewelsburg.
Abfahrt ist am Freitag, um 15.30 Uhr, ab Kirche. Rückkehr am Sonntag, gegen 15 Uhr, ebenfalls an der Kirche.