Eindrücke Konfi-Abschlussfahrt 11.-13.3.

29 Konfis und 8 Mitarbeitende nahmen am 11.-13.3. am Konfi-Castle des CVJM-Kreisverbandes Lippe im Kloster Hardehausen bei Warburg teil. Insgesamt 168 Jugendliche erlebten ein gesegnetes Wochenende bei strahlendem Sonnenschein. Viele Lieder, Sport, Geländespiele, Workshops und gemeinsame Andachten prägten die Zeit.

Hier einige Eindrücke:

Friedensgebete für die Ukraine

Durch unsere langjährige Partnerschaft mit der ev.-luth. Heilands-Kirchengemeinde in Nikolajev fühlen wir uns der Ukraine in besonderer Weise verbunden.

Ab Aschermittwoch, dem 2. März 2022, laden wir herzlich ein zum Friedensgebet für die Ukraine in die Sylbache Kirche.

Die Friedensgebete werden immer mittwochs von 19.30 – 20 Uhr stattfinden.

Fürbitte für die Ukraine

In der Nacht zu Donnerstag hat der russische Präsident Wladimir Putin einen militärischen Angriff auf die Ukraine befohlen. Seit dem frühen Donnerstagmorgen gibt es laut Medienberichten Angriffe überall im Land.

Es droht die Gefahr, dass es zu einer humanitären Katastrophe kommt.

 

Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, hat den russischen Angriff auf die Ukraine verurteilt. Sie zeigte sich erschüttert und sprachlos und sagte: “Unsere Gedanken und Gebete sind mit den Menschen, die nun um Leib und Leben fürchten und die erleben, wie Leid und Tod in ihre Städte und Dörfer einziehen.”

Als Sylbacher KIrchengemeinde sind unsere Gedanken besonders bei den Geschwistern unserer Partnergemeinde in Nikolajev. Wir alle sind aufgefordert, in Gebet und Fürbitte unsere Sorgen vor Gott zu bringen und für den Frieden zu beten.

Beten – das heißt, wir verstummen nicht, auch nicht angesichts der Größe und Komplexität der Situation in der Ukraine.

Am Sonntag, 27. Februar, um 10 Uhr, wird der Gottesdienst als Friedensgebet für die Ukraine stattfinden!

 

Hier ein Beispiel für eine persönliche Fürbitte:

Allmächtiger Gott, barmherziger Vater,

wie zerbrechlich unsere Sicherheiten sind,
wie gefährdet unsere Ordnungen,
das erleben wir in diesen Tagen.

Wer sieht uns mit unserer Hilflosigkeit und Angst?

Wütend und fassungslos erleben wir,
wie Machthaber die Freiheit und das Leben vieler Menschen gefährden.
Wie am Rand Europas ein Krieg beginnt.
Was geschieht als Nächstes?
Welchen Informationen können wir trauen?
Was könnten wir tun, das helfen oder etwas bewegen würde?

Sieh du die Not.
Sieh unsere Angst.

Wie so viele suchen wir Zuflucht bei dir und Schutz,
innere Ruhe und einen Grund für unsere Hoffnung.
Wir bringen dir unsere Sorgen.
Wir bitten dich für die, die um ihr Leben fürchten,
und für die, die sich beharrlich für friedliche Lösungen einsetzen.

Höre, Gott, was wir dir in der Stille sagen:

Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott, zu unsern Zeiten.
Es ist doch ja kein andrer nicht, der für uns könnte streiten
– für uns und für das Leben und für die Freiheit
und gegen den Terror der Diktatoren, –
denn du, unser Gott, alleine.
Halleluja, Kyrie eleison. Herr Gott, erbarme Dich!

Amen

 

Glocken, des einen Freud, des anderen Leid

Im Turm unserer Kirche hängen drei Glocken, die älter sind als die Kirche selbst. Sie stammen aus der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Essener Pauluskirche. Gegossen wurden sie im Jahr 1871. Die Glocken selber blieben im Krieg unversehrt und konnten so für die neue Sylbacher Kirche erworben werden.

Wie in dem bekannten Lied sind die Glocken seit 1954 in unseren Dörfern zu hören. Jede vergangene Viertelstunde wird mit ein- bis viermaligem Schlagen angezeigt. Zur vollen Stunde schlägt danach zuerst die mittlere und schließlich die große Glocke die Uhrzeit. Das Schlagen ist einerseits Zeitansage und andererseits eine Erinnerung an die Vergänglichkeit der Zeit. Für Christen gilt: „Meine Zeit steht in Gottes Händen.“

Ausgelöst wird dieser Uhrschlag von einem Hammer, der von außen gegen die Glocke schlägt. Die Tradition des Stundenschlags gibt es seit dem Mittelalter. Er diente früher der zeitlichen Orientierung, als es noch keine Armband- oder Taschenuhren gab.

Das „Geläut“ unterscheidet sich schon rein technisch vom Stunden- oder Uhrschlag. Hier wird die Glocke mit dem frei als Pendel schwingenden Klöppel geläutet. Dieses liturgische Läuten der Glocken dient dazu, die Gemeinde zum Gottesdienst und Gebet zu rufen.

Darüber hinaus haben die Glocken noch eine andere Funktion. Erich Kästner dichtete dazu: Wenn im Turm die Glocken läuten, kann das vielerlei bedeuten. Erstens: Dass ein Festtag ist. Dann: Dass du geboren bist. Drittens: Dass dich jemand liebt. Viertens: Dass dich‘s nicht mehr gibt.

Die Reise unseres Lebens von der Wiege bis zur Bahre wird begleitet von den Kirchenglocken. Außerdem repräsentieren sie eine andere Realität. Sie stehen für eine zwar unsichtbare, aber doch erfahrbare Wirklichkeit.

Regelmäßig rufen uns die Glocken zu den Gottesdiensten der Gemeinde, bei denen wir geistlich auftanken und Gemeinschaft erfahren können im Singen, Beten, Hören und Feiern, miteinander und mit dem lebendigen Gott. Läuten die Glocken zu Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen, wollen sie uns zur Fürbitte mahnen – für den Täufling, seine Eltern und Paten, für das Brautpaar und die Familien, für die Menschen, die einen schweren Weg zu gehen haben, auf den Friedhof zum Grab und dann weiter durch das Tal der Trauer um einen geliebten Menschen. Wenn unsere Glocken läuten, dann geben sie uns also zeitliche und geistige Orientierung.

Wann und wie laut die Glocken bei uns schlagen dürfen, ist gesetzlich geregelt. Das liturgische Läuten fällt dabei unter das Grundrecht der Religionsfreiheit. Weltliches Geläut ist in Deutschland nur als Tradition geschützt und befindet sich daher immer in einer Güterabwägung mit der Rücksicht auf Anwohner. Fühlen sich diese gestört, so kann auf den nächtlichen Uhrschlag verzichtet oder der Lautstärkepegel gesenkt werden. So schweigen die Glocken bei uns zwischen 22 und 7 Uhr.

Das ist die Läuteordnung der ev.-ref. Kirchengemeinde Sylbach:

Einläuten des Sonntags: Sonnabend, 18.00 Uhr, volles Geläut, 10 Minuten.
Ausläuten des Sonntags: Sonntag, 18.00 Uhr, volles Geläut, 10 Minuten.

Läuten zum Gottesdienst an Sonntagen und kirchlichen Feiertagen: sonntags: 8 Uhr, große Glocke, 10 Minuten; Ostern, Pfingensten, Weihnachten: 8 Uhr, volles Geläut, 10 Minuten; vor Gottesdienstbeginn: volles Geläut, 10 Minuten .

Läuten bei Sterbefällen
Anzeige eines Sterbefalls: 12.00 Uhr, große Glocke, 5 Minuten.
Trauergottesdienst in der Kirche: volles Geläut, 10 Minuten vor Beginn. Beim Hinaustragen des Sargs/der Urne wird die große Glocke geläutet.
Trauergottesdienst auf dem Friedhof: 25 Minuten nach der Trauerfeier bzw. beim Gang zum Grab, volles Geläut, 10 Minuten.

Besondere Läuteanlässe
Kirchliche Trauung: 5 Minuten vor Beginn der Trauung, volles Geläut; nach der Trauung:
volles Geläut, 3 Minuten.
Neujahrsnacht: 0.00 Uhr, volles Geläut, 10 Minuten.

Gemeindefreizeit in Grömitz, 15.-19. Juni 2022

Nach zweijähriger Coronapause hoffen wir, dass wir in diesem Jahr wieder gemeinsam nach Grömitz fahren können. Eine Anmeldung ist über das Gemeindebüro bzw. direkt online über die Seite des CVJM-Kreisverbandes möglich.

Fragen beantworten Axel Schwarze und Dirk Mölling.

Leitung: Pfr. Dirk Mölling/ Axel Schwarze
Preise:
Single: 225,- €
EZ-Zuschlag: 60,- €
Erwachsenen-Preis: 185,- €
TN ab 16 J.: 170,- €
TN 6 – 15 J.: 110,- €
TN unter 6 Jahren: frei.

Oh (Ex-)Tannenbaum

Bericht zur Weihnachtsbaumsammelaktion vom 08.01.2022

Der CVJM Sylbach hat die Weihnachtsbaumsammlung zusammen mit vielen Helfern trotz bekannter Umstände wieder auf die Beine gestellt. Nach dem der Ablauf mit dem Ordnungsamt abgestimmt war konnten wir konkret werden und planen. Pünktlich um 9:00 Uhr sind wir mit der Tageslosung für den 08.01.2022 losgezogen. Gottseidank haben sich ausreichend Helfer zum Sammeln begeistern lassen. Für viele CVJMs ist die Aktion ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit in vielerlei Hinsicht. Viele Bürger:innen haben sich gefreut uns zu sehen: Ein kurzes Gespräch, was Süßes für die Sammler, großzügige Spenden. Wieder entstanden großartige zwischenmenschliche Erlebnisse. Mit der Sammelaktion kamen fast 1.400 EUR zusammen (Stand 09.01.2022). Wir bedanken uns sehr bei Helfern und Spendern für die Unterstützung. Damit unterstützen Sie die Kinder- und Jugendarbeit im CVJM Sylbach. Gerne dürfen Sie sich eingeladen fühlen und das eine oder andere Gruppenangebot anschauen. Es verbindet und macht Spaß.

Wenn Sie den CVJM Sylbach nachträglich bzw. weiterhin finanziell unterstützen möchten, freuen wir uns sehr. Vielen Dank im Namen des CVJM Sylbach.

Spendenkonto:
DE05 4825 0110 0000 9138 22

Samuel Brockmüller
(0160 99448895 / kontakt@cvjm-sylbach.de)

2. Digitaler Konfi-Adventskalender

Weihnachten steht vor der Tür. Und immer noch bestimmt Corona unseren Alltag. Noch dürfen wir Konfi-Unterricht machen. Aber keiner weiß, was die nächsten Wochen noch bringen.

Darum sind alle Konfis – aber auch alle anderen Interessierten – eingeladen, am zweiten digitalen Sylbacher Adventskalender mitzuwirken. Schickt mir Fotos, Texte, links zu kurzen Videos, alles was Euch erfreut und Euch hilft, auf die Geburt von Jesus Christus vorzubereiten!

Falls Ihr selber oder andere Personen auf den Fotos seid, brauche ich eine schriftliche Einverständnis Eurer Eltern bzw. der anderen Personen per Mail oder WhatsApp.

Ich bin gespannt auf Eure Ideen und würde mich freuen, wenn Ihr Euch jeden Tag ein paar Minuten Zeit nehmt und in den Kalender schaut.

P.S.: Auch alle anderen dürfen gerne dem Kalender folgen 🙂

Erntedank 2021

Wir haben so viel Grund, Gott zu danken. Hier einige Dankgebete der Konfi-Gruppe 2022:

Gott, ich danke dir für

jeden Morgen, und jeden Abend, den ich erleben kann. Außerdem danke ich dir, dass du mir jeden Tag etwas zu essen gibst. Ebenfalls danke ich dir, dass du mich, meine Familie und auch sonst alle behütest und vieles gibst.

Gott, ich danke dir,

dass ich ein Dach über dem Kopf habe und nicht betteln muss, dass ich in guten Verhältnissen leben darf und es mir gut geht, dass ich viele Freunde habe, mit denen ich Spaß haben kann, dass meine Eltern nett zu mir sind.

Gott, ich danke dir für

mein Essen und Trinken. Dafür, dass ich ein Dach über dem Kopf habe, dass ich gesund bin, nette und fürsorgliche Eltern habe.

Gott, ich danke dir für alles!

Gott, ich danke dir für

die Gesundheit, meine Geliebten; für jede Mahlzeit, die ich bekomme; für jede Sekunde, die ich in meinem Leben genießen darf. Danke für den Frieden, für all das Wissen. Danke für alles, was ich von dir bekomme.

Gott, ich danke dir für

eine tolle Familie und gute Freunde. Ich danke dir, dass ich nicht arm bin und dass ichgesund bin. Ich danke dir, dass ich jeden Morgen aufwache und keinen Krieg fürchten muss.

Gott, ich danke dir dafür,

dass ich so tolle Freunde gefunden habe. Auch bin ich dankbar für meine Familie, für jeden Tag in meinem Leben, jeden guten und jeden schlechten. Ich bin dankbar, dass ich zur Schule gehen darf, um später Geld zu verdienen.

Gott, ich danke dir für

mein Leben, meine Gesundheit, meine Familie, mein tägliches Essen, deine Hilfe in guten so wie in schlechten Tagen, das Reich im Himmel für die Verstorbenen.

Eiserne, Gnaden- und Kronjuwelenkonfirmation 2021

Am 26. September feierten 38 Jubilare ihre Eiserne, Gnaden- und Kronjuwelenkonfirmation. Das heißt sie wurden vor 65, 70 bzw. 75 Jahren in Sylbach oder anderswo konfirmiert.

Wie schon bei der Jubelkonfirmation vor einer Woche gab es einen regen Austausch zwischen den aktuellen und den Jubelkonfirmanden.

Beeindruckt waren alle von dem Bericht über die Konfirmation 1945, die um 7 Uhr in der Früh stattfand, weil ab 9 Uhr Fliegerbeschuss ein Nachhausekommen unmöglich machte. Wie dankbar dürfen wir heute für 76 Jahre Frieden und Freiheit sein!

Die Gruppenfotos wurden uns vom Fotostudio Flentge aus Lage zur Verfügung gestellt.

Goldene und Diamantene Konfirmation 2021

Am 19. September feierten 26 Jubilare ihre Goldene und 18 Jubilare ihre Diamantene Konfirmation in unserer Kirchengemeinde.

Die meisten Jubelkonfirmanden sind der lippischen Heimat treu geblieben. Aber auch aus Lübeck und Aachen, aus dem Schwarzwald und dem Spreewald reisten Gäste zu diesem besonderen Tag nach Sylbach.

Da in dieser Zeit große Feste schwer zu planen sind, fand der Festtag diesmal in einem rustikalen Rahmen rund um Kirche und Pfarrhaus statt. Nach einem Grillimbiss berichteten aktuelle und ehemalige Konfirmanden einander von ihren Erlebnissen aus dem Konfirmandenunterricht.

Die Gruppenfotos wurden uns vom Fotostudio Flentge aus Lage zur Verfügung gestellt.