Ehrenamtliche nähen Mund- und Nasenmasken

Zwar sind alle angehalten, soziale Kontakte zu meiden, dennoch gibt es viele Bereiche, in denen Menschen weiterhin täglich ihrer Arbeit nachgehen. Sie stehen täglich in direktem Kontakt mit einer Vielzahl an Menschen: Pflegedienste, Hebammen, Arztpraxen oder Supermarktmitarbeiter. Sie alle sind weiterhin zuverlässig für uns im Einsatz und wollen sich und die Menschen, mit denen sie in Kontakt kommen, bestmöglich schützen.

Nähanleitung…

Not macht erfinderisch. Wer von Euch/Ihnen nähen kann, ist aufgefordert, Mund- und Nasenmasken selbst zu nähen und zu spenden. Eine Nähanleitung der Feuerwehr Essen findet ihr rechts verlinkt.

Fertige Masken…

Im Gemeindebüro können die fertigen Masken abgegeben werden, wir verteilen sie dann weiter. Gegen Quittung erstatten wir auch gerne die Auslagen.
P.S.: Der Waddenhausen Stoffladen “Best Size” hat uns Stoff und Schrägband gespendet, beides kann aktuell im Gemeindebüro oder im Pfarrhaus abgeholt werden.

Erstes Update: Die ersten Mund- und Nasenmasken sind fertig und wurden dem Diakonieverband Bad Salzuflen, der Diakoniestation Leopoldshöhe-Helpup und dem Pflegedienst Hand in Hand übergeben. Vielen Dank an alle fleißigen Helferinnen!!!

Zweites Update: Es war Wochenende. Viele waren fleißig. Unglaubliche 302 Masken sind innerhalb von fünf Tagen (24.-29.03.) fertiggestellt worden! Das klingt super viel. Und das ist super viel. Aber der Bedarf allein in der Pflege ist noch viel größer. Darum hilft jede weitere Maske!

Drittes Update: Unglaublich: Die 500er-Marke ist geknackt! Vielen, vielen Dank für alle Mühe, alle Stoffspenden und allen Einsatz!!! Weiterhin gilt: Jede einzelne Maske hilft und wird gebraucht!

Viertes Update: Bis zum 09.04. wurden über 1300 Masken genäht. Sie gingen an die Kinder- und Jugendpsychiatrie Bad Salzuflen, den Sielemanns Hof in Leopoldshöhe, die Caritas Sozialstation, das Stift Wüsten, dasAltenheim Zum Bergfrieden und an das Hospiz in Detmold.

Fünftes Update: Obwohl es ab dem 27.04. auch in NRW Pflicht sein wird, Masken beim EInkaufen oder im ÖPNV zu tragen, sind bis zum 26.04. schon über 2.500 Mund- und Nasenmasken genäht worden. Die Freude bei den Pflegediensten und sozialen EInrichtungen ist jedes Mal groß, wenn sie die Masken entgegenehmen. Den Dank geben wir gerne an die fleißigen Näherinnen weiter!

Hinweis: nicht alle Fotos sind hier in der Vorschau zu sehen. Wenn ihr jedoch auf ein kleines Bild klickt, öffnet sich die Gallerie, und ihr könnt alle sehen.

Licht der Hoffnung – Gemeinsames Glockenläuten und Gebet

Täglich beten um 19.30 Uhr

Bis Gründonnerstag laden in Lippe evangelische und katholische Kirchen dazu ein, täglich um 19.30 Uhr für einen Moment innezuhalten, eine Kerze anzuzünden, diese sichtbar ins Fenster zu stellen und ein Gebet zu sprechen. Als Einladung zu einem solchen verbindenden Gebet läuten um 19.30 Uhr für fünf Minuten die Glocken verschiedener Kirchen in Lippe.

Einen Vorschlag für ein Gebet, das jeder und jede für sich sprechen kann, gibt es unten als druckbare pdf-Datei verlinkt. Bitte denken Sie an Menschen, die nicht online sind, und drucken ihnen das Gebet aus! Danke!

Wir halten zusammen und helfen einander!

Wir möchten für alle, die zur Risiko-Gruppe gehören bzw. in den nächsten Tagen unter Quarantäne stehen werden, einen Hilfsdienst ins Leben rufen. Alte und kranke Gemeindeglieder dürfen zwar zurzeit leider nicht besucht werden. Aber wir können telefonisch miteinander Kontakt halten.

Wenn Sie entweder jemanden wissen, der/die auf Hilfe angewiesen ist, z.B. etwa bei Einkäufen im Supermarkt oder der Apotheke, oder aber selber bereit sind, anderen zu helfen, so wenden Sie sich, wendet Ihr Euch bitte per Telefon (05232-2565) oder Mail (pfarramt@sylbach.de) an das Gemeindebüro. Dort werden Hilfsgesuche und – angebote koordiniert.